IBM speichert 1 Bit auf 12 Atomen

Das Wort "Think" und sein digitales Äquivalent in ASCII-Code gespeichert mit 96 Atomen.

Forschern des Almaden Research Centers in Kalifornien haben mit der magnetischen Speicherung von einem Bit auf nur 12 Atomen Möglichkeiten für künftige Speicherkapazitäten aufgezeigt.

Im Labor wurde dafür mittels Rastertunnelmikroskop und bei sehr tiefen Temperaturen das Bit Atom für Atom aufgebaut. Laut IBM benötigen derzeit im Handel befindliche Festplatten für die Speicherung eines Bit etwa eine Million Atome. Ein Hauptproblem bei der Forschung in diesem Bereich sind die Wechselwirkungen zwischen den Bits auf atomarer Ebene, schreiben die Forscher in ihrer Forschungsarbeit mit dem Titel “Bistability in atomic-scale antiferromagnets”, die im Science-Magazin veröffentlicht wurde. Gelingt es, diese Wechselwirkungen von benachbarten Magnetfeldern in den Griff zu bekommen, sei es möglich, die Speicherkapazitäten bei Festplatten um den Faktor 100 zu steigern, heißt es weiter.

Die IBM-Forscher haben in ihrem Versuch den ASCII-Code für das Wort (und IBM-Motto seit 1914) “Think” mit 480 Eisenatomen gespeichert – 96 pro 8-Bit-Zeichen. Informationen zu den Forschungsergebnissen gibt es bei IBM.

Das Wort "Think" und sein digitales Äquivalent in ASCII-Code gespeichert mit 96 Atomen.

Das Wort “Think” und sein digitales Äquivalent in ASCII-Code gespeichert mit 96 Atomen.

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