Die neue Version 5.0 der 3D-Erkundungssoftware Google Earth bietet Ausflüge in die Tiefen der Meere, zum Mars und in die Vergangenheit. Zum offiziellen Start der Software erscheint auch eine Linux-Variante.
Eine so genannte bathymetrische Karte der Ozeane ermöglicht es, sich mit Google Earth eine Simulation der Unterwassergebirge anzusehen. An einigen Stellen hat Google zudem Filme des Meeresforschers Jacques Cousteau integriert, was einen nahtlosen Übergang zwischen virtueller und realer Unterwasserwelt schafft.
Zurück an der Oberfläche kann der Nutzer mit der neuen Version der Software in der Zeit zurückreisen. Die Macher haben Google Earth mit altem Karten- bzw. Satellitenmaterial angereichert. Dadurch lassen sich die historischen Entwicklungen bestimmter Orte aus dem All verfolgen, etwa die Transformation des Silicon Valley von einer landwirtschaftlichen in eine hochindustrielle Umgebung.
Wem die Welt nicht genug ist, der kann einen Ausflug zum Mars unternehmen. Dank der Nasa integriert Google Earth auch Bilder von der Marsoberfläche, zum Teil in sehr hoher Auflösung. Wer will, kann die eigenen Touren auch speichern: Wanderungen oder Radtouren lassen sich so bereits im Vorfeld virtuell absolvieren. Um Google Earth zu testen, lädt man die nötige Software hier herunter.



