Nasdaq nimmt SCO von der Liste

Das US-Unternehmen SCO, unter anderem durch Gerichtsverfahren um Unix-Rechte bekannt, wurde von der amerikanischen Börse Nasdaq ausgeschlossen.

Wie erst heute durch eine Pressemitteilung von SCO bekannt wurde, haben die Miglieder der Nasdaq beschlossen, das Unternehmen mit Wirkung von heute von der Technologie-Börse zu streichen. Hintergrund der Streichung ist der Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Involvenzrechts, den SCO im September beantragte. Kurz zuvor hatte SCO eine entscheidende Niederlage gegen Novell hinnehmen müssen: Ein Gericht sprach Novell die Rechte an Unix zu.

Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, war die Streichung bereits am 21. Dezember dem Unternehmen bekannt gemacht worden. Der Androhung der Streichung im September konnte SCO durch einen Anhörungsantrag zumindest vorübergehend begegnen. Ab sofort sind die Aktien des Unternehmens jedoch vom Nasdaq-Handel ausgeschlossen.

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