Nachdem Red Hat die CentOS-Distribution künftig als Upstream für sein Enterprise Linux nutzen will, soll nun eine Special Interest Group (SIG) für die korrekte Eingliederung von Feature-Requests zuständig sein, die in künftigen Versionen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) landen sollen.
Die sogenannte CentOS Stream Feature Request SIG ist bereits vom CentOS-Board abgesegnet worden. Die CentOS-Special-Interest-Group wird von Red Hat-Interessensvertretern gebildet, um sicherzustellen, dass technisch interessante CentOS-Stream-Änderungen bewertet und für die Aufnahme in zukünftige RHEL-Releases vorbereitet werden. Die SIG-Mitglieder stammen derzeit alle von Red Hat und CentOS, die Besetzung könne sich aber auch ändern, heißt es seitens des CentOS-Boards.
Die SIG soll sich unter anderem mit der Überprüfung potenzieller Funktionsanfragen anhand der bestehenden RHEL-Kriterien befassen. Zudem soll es zu einer Kontaktaufnahme mit externen Feature-Requestern zur Klärung und Verfeinerung der Anforderungen kommen, wenn das Feature die Kriterien erfüllt. Die SIG soll sich einmal pro Woche zusammenfinde, teilt das CentOS-Board mit.



