Das freie Update-Tool RAUC verspricht, Embedded-Software robust und sicher auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Konfiguration dazu spielt allerdings nicht immer auf Anhieb mit.
Embedded
Yocto ist ein Werkzeug, mit dem sich individuell zugeschnittene Linux-Images für Embedded Devices herstellen lassen. Das schafft für den Anwender größere Spielräume, als vorgefertigte Distributionen dies könnten, allerdings um den Preis einer höheren Komplexität.
Eine Kickstarterkampagne des Embedded-Spezialisten Aeron Europe zielt auf einen Single-Board-Computer im Raspberry-Formfaktor, der mit dem Quadcore-Intel-Prozessor Atom x5 bestückt ist.
Der Linksys WRT 54 war einst Auslöser für das Open-WRT-Projekt, eine der ältesten und beliebtesten Mini-Linux-Embedded-Firmwares für VIA- und ARM-Router. Jetzt stellt Belkin den offiziellen Nachfolger vor, den WRT 1900 AC. Für einen stolzen Preis bietet er moderne Hardware, aber schwache Firmware.
In PCs und Embedded-Geräten sind Sensoren und Aktoren oft mit dem I2C-Bus angebunden. Linux unterstützt das mit einem eigenen Subsystem, das sich auf dem Raspberry Pi ausprobieren lässt.
Linux plattformübergreifend: Die praktische Skriptsammlung Buildroot erzeugt im Handumdrehen einen Kernel für Embedded-Systeme mit ARM-CPU. Als Nebenprodukt fällt dabei ein komplettes, lauffähiges Linux-System ab, das sich im Emulator Qemu testen lässt.
Linux hat sich als Betriebssystem für Embedded-Geräte längst etabliert - nicht zuletzt, weil die Hersteller von der Vorarbeit der Community profitieren und Entwicklungszeit sparen. Doch manche Firmen nehmen die GPL nicht allzu genau und erschweren den Zugang zu den Quellen.
Programmieren unter Linux kann vielgestaltig sein: von Applikationen, die mit kleinen Smartcards oder großen Datenbanken kommunizieren, über Java für Embedded Devices und Java-GUIs, die in XML definiert sind, bis zu kleinen Perl-Skripten, die in Aktienkursen wühlen.
Gab es im letzten Jahr noch Zweifel, ob sich der Erfolg von Linux auch im industriellen Sektor fortsetzen würde, so kamen diese beim diesjährigen Branchentreff auf der Embedded Systems in Nürnberg schon gar nicht mehr auf.
Um den Preis niedrig zu halten, haben Mikrocontroller gegenüber Standard-Prozessoren Einschränkungen. Deshalb müssen viele 32-Bit-Betriebssysteme bei der Massengeschäft-verdächtigen Embedded-Domäne aufstecken. Linux nimmt diese Hürde gekonnt.
Auf PDAs hat sich Linux immer noch nicht so recht durchgesetzt. Zwar läuft der Kernel mittlerweile auf vielen Geräten erfreulich stabil, doch eine Kommandozeile allein macht nicht glücklich. Neben Micro Windows/Nano-X ist auch Qt/Embedded ein interessanter Kandidat, um dem LC-Display Leben...









