Open Source im professionellen Einsatz

Hercules-Netbook mit Mandriva für 300 Euro

30.09.2008

Einige Online-Shops bieten derzeit das Linux-basierte Hercules-Netbook eCafé zum Verkauf an.

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Die Hardware stammt von der französischen Hardware-Schmiede Guillemot, als Prozessor kommt ein Geode LX 800 von AMD zum Einsatz. Rund 300 Euro sind für das Netbook fällig, zu den Anbietern zählen Pearl, Quelle und der Otto-Versand.

Der Geode-Prozessor des eCafé ist auf 500 MHz getaktet, kommt somit hinsichtlich Performance nicht an die Atom- oder Celeron-Netbooks heran, punktet jedoch beim Stromverbrauch, und bringt es mit einem 3600 mAh starken Akku laut Hersteller auf Laufzeiten über drei Stunden.

Die Mandriva-Version auf dem eCafé wurde speziell für das Netbook angepasst und entwickelt. Eine vereinfachte Oberfläche erlaubt den Zugriff auf die wichtigsten Programme, Power-Usern steht aber auch ein vollwertiger KDE-Desktop bereit. Durch ein Update vom 23. September unterstützt das Mandriva-Netbook auch viele UMTS-Sticks Out-of-the-box.

Etwas irreführend werben sämtliche Online-Händler mit dem hochauflösenden 8-Zoll-Display von 1024 x 600 Bildpunkten. In Wirklichkeit handelt es sich um ein normales Display mit einer physikalischen Auflösung von 800 x 480 Punkten. Mandriva stellt aber per Interpolation 1024 x 600 Pixel dar, wodurch sich Websiten besser betrachten lassen. Wirklich scharf stellt das Display Text aber nur bei 800 x 480 Pixeln dar.

Die Vorteile des eCafés gegenüber der Konkurrenz wie dem Eee-PC 701 liegen bei der 20 GByte großen Festplatte und der besseren Akkulaufzeit. Das eCafé ist zudem lüfterlos. Wie sich das Netbook im täglichen Gebrauch schlägt, lesen Sie hier in Kürze: Wir haben bereits ein Testgerät bestellt.

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