Beste Schweizer Open-Source-Projekte ausgezeichnet

Der Verein /ch/open hat an der OpenExpo Zürich in Winterthur die Preisträger des CH Open Source Awards bekanntgegeben. Der Preis ist mit 10 000 Franken dotiert und gilt als Auszeichnung für besondere Verdienste ums Thema Open Source.

Der CH Open Source Award besteht aus fünf Kategorien. Der mit 1600 Franken dotierte Preis für die beste Vorreiterrolle (Pioneer Award) ging an die Kantonsschule Zofingen für den vorbildlichen Einsatz von OpenOffice.org und Linux-basierten Terminalservern in der Schule. Den Swissness Award für die beste Leistung über die Landesgrenzen hinaus und das Preisgeld von 1600 Franken erhielt die Universität Zürich für die E-Learning-Plattform OLAT.

Der Business Award ging an das Basler IT-Unternehmen Day für seine Arbeit am Content-Repository-Standard JSR-170. In dieser Kategorie verlieh der Verein /ch/open nur ein symbolisches Preisgeld von 200 Franken.

Den mit 2000 Franken dotierten Advocacy Award erhielten Amadeus Wittwer und Philipp Hanselmann von den Projekten Linuxola und Schoolnet Namibia für ihren Einsatz von freier Software in Afrika. Der Preis für die Jüngsten (Youth Award) ging an Esteban Joël Marín und Philipp Gassmann als einzige Nominierte in dieser Kategorie. Esteban schrieb das Vokabellernprogramm Worddriller, Philipp eine Maturaarbeit zum Thema “Einstieg in Ubuntu”. Sie erhielten je 800 Franken Preisgeld. Alle Preisträger bekamen neben dem Preisgeld auch eine goldene Tastatur als Auszeichnung.

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