Die ersten beiden Tage der Entwicklerkonferenz Akademy nutzten die KDE-Entwickler, um wichtige Neuerungen der kommenden KDE-Version 4.0 zu diskutieren
Der auf Plasma basierende KDE-Desktop 4.0 schließt an das Konzept von Super-Karamba an. Das Audio/Video-Framework Phonon soll die Entwicklung von Multimedia-Anwendungen erleichtern. Anders als Arts fungiert Phonon als Wrapper für mehrere Sound-Engines wie libxine, Gstreamer oder Helix und soll zuverlässiger als der Vorgänger arbeiten. Nepomuk-KDE bindet das Informations-Framework Nepomuk ein. Die Ontologie-basierte Komponente soll unter anderem die Tags unterschiedlicher Dokumenttypen wie Bildern und Musikdateien unter einen Hut bringen. Threadweaver koordiniert die Abläufe von für Multiprozessorsysteme optimierten Anwendungen. Sonnet löst die Rechtschreibprüfung Kspell2 ab und bewältigt mit einer verbesserten Segmentierung auch Sprachen wie Chinesisch oder Japanisch. Die Desktop-Suchmaschine Strigi ersetzt das nicht mehr betreute Kat und baut auf die Informationen aus Nepomuk. Die für Koffice entwickelte Komponente Flake bindet Bilder oder andere Dokumenttypen zum Beispiel in ein Textdokument ein.



