In seiner Keynote auf dem Linuxtag 2009 sprach der KDE-Gründer Matthias Ettrich über die Zukunft der Benutzeroberflächen auf Mobilgeräten. Dabei stellte er QML vor, die neueste Entwicklung seines Arbeitgebers Qt Software.
Der englischsprachige Vortrag trug den Titel "New user interface paradigms on mobile devices" und richtete sich an GUI-Entwickler. Zum Eingang gab es einen kurzen Rückblick: Vor rund 10 Jahren stand die Funktionalität von Programmen im Vordergrund, die UI wurde "schnell von zwei Studenten zusammengebastelt". Das hat sich laut Ettrich geändert: Heute entscheiden sich Anwender unter Umständen für eine Anwendung, weil sie eine besonders schicke Oberfläche bietet.
Zudem ändern sich die Rahmenbedingungen der GUI-Entwicklung: Grafikverarbeitung wird schneller, Auflösungen höher und Mobilgeräte bieten neuartige Eingabemethoden. Diese Umstände erfordern es laut Ettrich, sich von der traditionellen Entwicklung zu verabschieden: Schluss mit verschachtelten, rechteckigen Widgets. Diese Komponenten seinen schwer ein- und auszublenden, zu skalieren oder anderweitig zu verändern, zudem erlauben sie keine durchgehenden Hintergrundgrafiken.
Der KDE- und Qt-Mann Matthias Ettrich stellt QML vor, eine Qt-Erweiterung für moderne GUI-Entwicklung.
"Die Grenzen sollten nicht mehr durch die Technologie vorgeben sein, sondern nur noch durch die Kreativität des Entwicklers", forderte der Referent. Als ein Werkzeug für den neuen Entwicklungsstil stellte er dann QML vor, eine deklarative UI-Sprache aus der Qt-Entwicklungsabteilung im australischen Brisbane. QML ist eine Erweiterung zum bestehenden Qt-Toolkit und ist unter LGPL lizenziert.
Matthias Ettrich brachte anschließend eine kleine Beispielanwendung, die er in Qt-Creator auf der Bühne entwickelte, um die Sprache QML anschaulich zu machen. Dabei demonstrierte er Properties, States und Transitions, die für QML typisch sind.
Im Blog der Qt-Labs finden sich Videos von Demo-Anwendungen und QML-Beispielcode. Dort gibt es auch Links zu einem Windows-Binary von QML sowie zum Quelltext-Repository.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration
Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.