30 Jahre deutsche E-Mail

Heute vor fast genau 30 Jahren, am 3. August 1984, kam in Deutschland die erste E-Mail an.

Die Mail von Laura Breeden vom Computer Science Network Coordination and Information Center am MIT in Boston war an die Adresse rotert%germany@csnet-relay.csnet gerichtet und begrüßte den Adressaten im CSNET, einem Vorläufer des Internet. Der Empfang verlief unspektakulär.

Heute empfangen oder senden fast vier von fünf Bundesbürgern (78 Prozent)  E-Mails und zwei Drittel der E-Mail-Nutzer (66 Prozent) können sich nicht mehr vorstellen, kurzfristig auf ihre private E-Mail-Adresse zu verzichten. Dies entspricht 34 Millionen Bundesbürgern. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Allerdings sieht ein gutes Drittel der Bevölkerung mittelfristig ein Ende der E-Mail. 36 Prozent der Verbraucher geben der E-Mail noch maximal 15 Jahre. Dabei sehen bereits 16 Prozent spätestens in zehn Jahren und 3 Prozent der Verbraucher sogar schon in fünf Jahren das Ende der E-Mail kommen. Aber immerhin fast jeder zweite Verbraucher (48 Prozent) glaubt, die E-Mail werde auch in mehr als 15 Jahren ein „weit verbreitetes Kommunikationsmittel“ sein.

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