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Liftoff!

Sobald im Terminal der Hinweis "INFO root Startup time:..." erscheint, wartet Launchpad auf Anfragen. Mit einem Browser steuert man jetzt die Adresse "http://launchpad.dev" an. Diesen Namen hat das Installationsskript ganz zu Beginn in die "hosts" eingetragen und verweist schlicht auf den eigenen Rechner. Das eventuell vom Browser angemeckerte Zertifikat lässt man als Ausnahme durchgehen. Damit landet man schließlich auf einer Seite, die genau wie Ihr Pendant auf Launchpad.net aussieht -- und genau so funktioniert. Via "Log in" rechts oben in der Ecke meldet man sich als Standardbenutzer "admin@canonical.com" und dem Passwort "test" an.


Die erste Anmeldung erfolgt mit dem vorgegebenen Benutzernamen und dem Passwort "test".

Die Bedienung von Launchpad ist durchgehend selbsterklärend: Zunächst legt man ein neues Projekt an ("Create a new project") und importiert den bestehenden Quellcode auf dem Register "Code". Eine detaillierte Einführung in die Oberfläche bietet unter anderem das Launchpad-Wiki. Ist die Arbeit getan, beendet der Befehl "make stop" ordentlich die Ausführung von Launchpad.


Die lokale Installation von Launchpad sieht ihrem offiziellen Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

Getrübte Freude

Die Launchpad-Plattform hilft bei der Softwareerstellung im Team und bei der Kommunikation mit den Benutzern-- sofern man denn die Einrichtung erfolgreich hinter sich gebracht hat. Das gesamte, etwas umständliche Installationsprozedere will Canonical zumindest in der nahen Zukunft beibehalten, Pläne für fertige Launchpad-Pakete gibt es bislang nicht.

Entwickler freier Software sollten deshalb überlegen, ihr Projekt doch direkt auf Launchpad.net zu verwahren - nicht zu letzt, weil es unverhältnismäßig viel Arbeit kostet, sämtliche geschützte Grafiken nebst den Markennamen aus der eigenen Launchpad-Installation zu entfernen.

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