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Kurztest: T-Mobile G1 Android – Handhabung und Funktionen

Handlicher Androide

von Ulrich Bantle
 

Das HTC Handys bauen kann, hat der Hersteller aus Taiwan - vornehmlich mit Windows-Mobile-Geräten - schon bewiesen. Dass T-Mobile G1 mit dem von Google finanzierten Android-Betriebssystem mach dabei keine Ausnahme. Das ist insofern eine Leistung, als ein neues Betriebssystem (Android 1.1) mit allen zu vermutenden Kinderkrankheiten erst einmal vernünftig in Hardware gepackt sein will. Das T-Mobile G1 ist vielleicht nicht ganz so geschliffen im Design wie das i-Phone, dafür steckt in dem Gerät vom Start weg das Potenzial, in der gleichen Liga wie Symbian, Windows Mobile und Apple-Geräte mitzuspielen. Wir haben uns in diesem Artikel die Grundausstattung und die Bedienung angeschaut. Weitere Testläufe folgen in den nächsten Tagen.

Konkurrenzfähig

Die technischen Daten belegen die Konkurrenzfähigkeit des Systems gegenüber den Rivalen. Quadband, GPRS, Edge, UMTS und HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s zählen zu den Übertragungsarten. WLAN 802.11b/g, USB 2.0 und Bluetooth sorgen für den Verbindungsaufbau. Assisted GPS, Touchscreen (320x480 Pixel) und Tastatur zum Ausfahren tun ein Übriges. Eine 2 GByte SD-Karte liegt bei, optional schluckt das G1 8 GByte via SD-Slot. Die integrierte Kamera bringt es auf eine Auflösung von 3,2 Megapixel. Für den gelegentlichen Schnappschuss reicht die mit Autofocus ausgerüstete Kamera aus, Auslöseverzögerung ist allerdings reichlich vorhanden. Videos dreht die Kamera nicht. Bilder vom Gerät und den Funktionen finden sich am Ende des Artikels.

Grundsätzlich Linux-freundlich

Dem Linux-Anwender mag gefallen, dass keine Software beiliegt, die, sei es in Form von Treibern oder Programmen, nach einem Windows-Rechner verlangt. Wird das Handy an den Linux-Rechner (Ubuntu 8.04 LTS) angeschlossen, informiert ein Symbol auf dem Gerät die USB-Verbindung. Wird die geöffnet und mit „Bereitstellen“ aktiviert, spielen Ubuntu und G1 zusammen. Das Handy erscheint im Nautilus als Wechselspeicher mit 2 GByte, die auf dem G1 vorhandenen Musikdateien sind in Rhythmbox gelistet und zum Abspielen bereit. Fotos erscheinen in F-Spot und sind zusätzlich zum Download auf die Festplatte wählbar.

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Kommentare (6)
von
Genios,
08.04.2009 16:53
TKG
Schaut Euch mal das Telekommunikationsgesetz an, da fällt die Registrierung einer weiteren E-Mail-Adresse nicht wirklich in die Waagschale
von
CAgxcom,
04.02.2009 17:19
kein Net-/Sim-Look
Das G1 ist auch ohne Net/Sim-Look. Also surfen mit o2 kein Problem.
von
Cagxcom,
04.02.2009 17:18
G1 ohne T-Mobile/Google-Account
Das G1 ist weder an T-Mobile gebunden noch ist man an die Software gebunden, die auf dem Gerät vorinstalliert ist. Man kann einfach selbst einen Build von Abdroid -da Open Source (android.com) anfertigen und auf seinem G1 installieren. Außerdem gibt es im Internet Anleitungen, wie man sich einen root-Account anlegen kann um beliebige Änderungen vorzunehmen.
von
otto,
03.02.2009 14:38
Synchronisation
Sychronisiert das Handy auch mit Evolution oder anderen mailprogrammen?
von
tut_nichts_zur_sache,
03.02.2009 10:33
Schade :[
<zitat>"Das Verbinden ins Internet über Mobilfunk ist unabhängig von der verwendeten SIM-Karte voreingestellt auf die Dienste von T-Mobile. Diese Einstellung kann nicht geändert werden.“ </zitat> Wenn diese Aussage wirklich zutreffen sollte, ist das G1 für mich dann leider nicht zu gebrauchen, da ich mir dieses ohne T-Mobile Vertrag zulegen wollte.
von
PrivacyFriend,
02.02.2009 09:28
Privatsphäre Ade
Auf den Ersten Blick kann sich ein OpenSource-Freund nur freuen: Ein Quelloffenes Betriebssystem auf Basis von Linux, technisch auf der Höhe der Zeit, preislich günstig.
Was misstrauisch macht, ist die Aktivierung per Google-Account. Dadurch wird der Handynutzer eindeutig identifizierbar, und gesammelte Daten können dauerhaft dem Account zugeordnet werden.
Dass eine modifizierte Betriebssystem-Version drauf laufen wird, wissen die Hersteller wahrscheinlich über Zertifikate und anderes zu verhindern.
Man sollte Android daher kritisch beobachten und sich nicht von dem OpenSource-Anschein blenden lassen!!!