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Fazit: Quantensprung

Die vorangegangenen Beispiele zeigen, daß es sich bei Quantencomputern nicht um schwarze Magie handelt, sondern um eine neuartige Technologie, die neue Denkweisen erfordert. Als einfach zu bedienende Bibliothek erleichtert Libquantum den Schritt in die Quantenwelt. Libquantum bietet darüberhinaus noch weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Simulation von jeglichen Fragestellungen aus der Quantenmechanik.

Hier geht es zurück zum ersten Teil des Artikels, der in das Quantencomputing einführt.

Die Autoren:

Hendrik Weimer und Björn Butscher sind die Hauptentwickler von Libquantum. Sie arbeiten gegenwärtig an der Universität Stuttgart als wissenschaftliche Mitarbeiter. Weitere Funktionen von Libquantum neben der Dekohärenz und QEC haben die Entwickler in der API-Dokumentation von Libquantum beschrieben.

Der Endzustand des Shor-Algorithmus ist ein typisches Beispiel für einen Zustand mit nur wenigen relevanten Basiszuständen.
Die Ausgabe des Programms aus Listing 1 zeigt von links nach rechts: Die Amplitude des Basiszustands, den Basiszustand in Dirac-Notation, die Wahrscheinlichkeit des Basiszustands in Dezimalform und schließlich den Basiszustand in Binärdarstellung.
Vergleich der Erfolgswahrscheinlichkeiten für den Deutsch-Jozsa-Algorithmus unter Berücksichtigung von Dekohärenz und QEC.

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