Aufgeräumtes Opensuse: Manager, Vorsitzender, Vorstand
Novell kaufte die Suse Linux AG Ende 2003. Die quelloffene Suse-Distribution gibt es seit 2005, als Suse-Linux in der Version 10 erschien. Den Namen Opensuse trägt das Projekt seit Ende 2006, seinen Projekt-Vorstand erhielt es Ende 2007, und im Februar 2008 spendierte Novell einen Community-Manager.
Die zweiten Vorstands-Wahlen von September 2008 waren die ersten in der Geschichte des Suse-Projekts, in denen die Vorstandsmitglieder von der Community gewählt wurden. Als Kandidaten standen zwei Novell-Mitarbeiter und zwei nicht-Novell-Mitarbeiter zur Auswahl. Wahlberechtigt ist beim Opensuse-Projekt, wer einen Mitgliedschaft erfolgreich beantragt - wozu gehört, seine Beteiligung am Projekt zu belegen. Bei der Vorstandswahl 2008 wählten 75 Prozent der 237 Wähler Teil.
| Opensuse |
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| Der Opensuse-Vorstand nennt sich in der offiziellen Wiki-Übersetzung 'Rat' oder 'Betreuerrat'. Er soll "Beratung bieten und existierende Leitstrukturen unterstützen, jedoch nicht die Entwicklung steuern oder kontrollieren", heißt es im Opensuse-Wiki. Weiterhin soll er "Entscheidungen und Richtlinien dokumentieren". Diese Richtlinien oder Leitlinien stellt der Rat bereit. Der Rat hat ferner die Aufgabe, den Prozess zu leiten, in dem das Projekt und Novell gemeinsam den Inhalt der Distribution bestimmen, heißt es in den Leitlinien. Auch der Opensuse-Vorstand hat einen Vorsitzenden mit Vetorecht, den das hinter dem Projekt stehende Unternehmen ernennt. |
Vetorecht
Das Amt des Vetorecht-Inhabers bekleidet der Novellist Michael Löffler (Video zu den Neuerungen von Version 11.0). Mitglieder des Vorstands sind nach dem Ausgang der Wahl Ende Oktober 2008 Henne Vogelsang und bereits im zweiten Jahr der Gnome-Mitgründer Frederico Mena-Quintero als Novell-Mitarbeiter, sowie Pascal Bleser und der gebürtige Chicagoer Bryen Yunashko aus der Community, dessen Eltern bereits mit Novell zusammen arbeiteten. Auch der Fosdem-Organisator Bleser war schon letztes Jahr Vorstandsmitglied.
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