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Die Makrosicherheitsstufe vorgeben

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit: Makros können die Arbeit im Büro ungemein erleichtern, bringen jedoch Sicherheitsprobleme mit sich. Daher bietet es sich an, die Makrokonfiguration nicht dem einzelnen Benutzer zu überlassen, sondern zentral per Konfigurationsdatei zu steuern. In der Version 2.3 bietet Open Office mehrere Makrosicherheitsstufen an (niedrig, mittel, hoch, sehr hoch), wobei der Standard auf "hoch" eingestellt ist. Um die Makrosicherheitsstufe auf sehr hoch einzustellen und diese Einstellung zu sperren, fügen Sie den Code aus Listing 7 in die Datei "Common.xcu" im Unterverzeichnis "Office" ein.


In der Standardeinstellung führt Open Office nur signierte Makros aus.

Listing 7: Makrosicherheitsstufe

<node oor:name="Security">
 <node oor:name="Scripting">
  <prop oor:name="MacroSecurityLevel" oor:type="xs:int" oor:finalized="true">
   <value>3</value>
  </prop>
 </node>
</node>      

Tipp: Deaktivieren des Programmstart-Assistenten

Zum Schluss ein weiterer Tipp: Ein häufig geäußerter Wunsch ist, den Assistenten zu deaktivieren, der beim ersten Programmstart und nach jedem Update angezeigt wird. Zwar kann dies auch über die XCU-Dateien realisiert werden, dieser Weg wird jedoch nicht empfohlen. Die einfachste Variante ist, Open Office einfach mit dem Parameter "-nofirststartwizard" zu starten. Dann wird der Assistent nicht angezeigt. Bitte beachten Sie, dass Sie aus rechtlichen Gründen sicherstellen müssen, dass Ihre Benutzer den Lizenzvertrag akzeptieren! Im Zweifel sollten Sie also lieber auf das Deaktivieren des Assistenten verzichten. (mhu)

Der Autor

Florian Effenberger engagiert sich seit mehreren Jahren für Open-Source-Software. Er ist internationaler Marketing Project Co-Lead sowie Ansprechpartner Marketing für den deutschsprachigen Raum bei Open Office. Daneben ist sein Spezialgebiet die Konzeption und Administration von pädagogisch sinnvollen Netzwerken für Schulen auf Open-Source-Basis.

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