Trau Dich, flash mich
Wer beim Probebetrieb Gefallen an Openinkpot gefunden hat, entscheidet sich vielleicht dazu, das freie Linux dauerhaft zu installieren. Damit muss er allerdings derzeit auf Features wie den MP3-Player verzichten. Für Otto Normalanwender ist dieser Verzicht wahrscheinlich wenig attraktiv. Für experimentierfreudige Linux-Fans dagegen ist "ein Computer erst ein Computer, wenn man eine Shell bekommt", wie es Openinkpot-Gründer Mikhail formuliert. Seiner Erfahrung nach ist das V3 gutmütig und lässt sich beliebig oft flashen. Im Notfall lädt man bei Jinke wieder die Original-Firmware herunter und spielt sie wieder ein
Zu Installation von Openinkpot gibt es für die Varianten V3 und V3ext unterschiedliche Firmware-Binaries. Der Installer wird mit einigen Handgriffen. Wer zunächst ein blankes Display erblickt, sollte nicht gleich erschrecken: Der Vorgang nimmt einige Minuten in Anspruch, nach einer Weile gibt es spärliche Statusmeldungen sowie einen Fortschrittsbalken.

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Manueller Reset mit Hilfe einer Büroklammer auf der Rückseite des Geräts.
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Freie Fonts
Nach Abschluss der Installation und dem Booten des frischen Systems lassen sich Schriftarten nachrüsten. Wie wäre es mit Open-Source-Fonts? Openinkpot liefert Red Hats Liberation Fonts mit, Liebhaber alter Buchschriften finden meist Linux Libertine schön, etwas moderner wirken Bitstream Vera und DejaVu. Openinkpot verwendet die TTF-Schriftdateien, eine Anleitung gibt es im Wiki, das einige Fonts auch als Dpkg-Pakete für Openinkpot anbietet.
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