Die Verwandlung
Neue Bücher kommen über den Button "Bücher hinzufügen" in Calibres Sammlung. Das Programm Unterstützt die Formate LRF, Epub, Lit, Mobi, RTF, PRC, HTML, PDF und ODT. Beim Import verarbeitet Calibre die vorhandenen Metadaten wie Autor, Titel, Beschreibung und Etiketten, um sie für spätere Suchanfragen zu verwenden. manche Formate wie PDF und ODT kann Calibre nicht selbst anzeigen, ruft aber die dazu benötigten externen Programme auf. Daneben kann es alle unterstützten Formate in Epub, LRF und Mobi umwandeln.
Das herausragende Feature von Calibre besteht jedoch darin, dass es Inhalte aus dem Web abrufen und in E-Books verwandeln kann. Dazu dienen in Python geschriebene Schemata. Eine Menge dieser Schemata liefert die Anwendung bereits mit, allerdings hauptsächlich für englischsprachige Quellen. Daneben sind aber auch die Süddeutsche Zeitung, der Standard und die Neue Zürcher Zeitung mit von der Partie. Calibre kann nicht nur Schlagzeilen und Zusammenfassungen, sondern auch den Volltext der Artikel herunterladen. Außerdem verwandelt das Programm sie Beiträge in ein E-Book samt verlinktem Inhaltsverzeichnis.
Für die Konfiguration solcher Download-Jobs ist der Button "Nachrichten abrufen" zuständig. Im folgenden Fenster lassen sich Schemata aus einer lange Liste auswählen, der Download kann sofort auf Knopfdruck oder zeitgesteuert erfolgen, im zweiten Fall muss Calibre allerdings zur Downloadzeit laufen.

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Calibre bietet eine Menge Schemata für Downloads aus dem Web an, die die Software automatisch in E-Books-konvertiert.
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Selbstgemacht
Wer für seine Lieblingsquelle kein fertiges Downloadschema findet, kann ein bestehendes abwandeln oder ein ganz neues schreiben. Schemata können nicht nur in einem RSS-Feed gelistete Artikel herunterladen, sondern auch andere Inhalte von Websites holen. Die Schemata sind Python-Schnipsel, so dass Kenntnisse dieser Skriptsprache von Vorteil sind. Daneben gibt es eine Anleitung im Calibre-Handbuch.

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Der Anwender kann eigene Calibre-Schemata erstellen, um seine Lieblingsseiten im Web in E-Books zu verwandeln.
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Mit Calibre kann man E-Books nicht nur lesen, sondern auch mit Freunden austauschen. Die Anwendung verfügt über einen eingebauten HTTP-Server, der die Büchersammlung im Web präsentiert. Unter dem Menüpunkt "Voreinstellungen" lässt sich der Server von Hand starten oder zum automatischen Start konfigurieren. In der Webansicht ist jeder Eintrag mit der E-Book-Datei verlinkt, die sich herunterladen lässt.
Eine weitere Möglichkeit zum Büchertausch ist selbstverständlich die gute alte E-Mail, und Calibre ermöglicht den Versand direkt aus seiner Oberfläche. Vorher sind allerdings die richtigen Einstellungen im E-Mail-Abschnitt der "Voreinstellungen" zu treffen, inklusive einer liste von Empfänger-Adressen. Erst dann sind E-Mail-Kommandos verfügbar, seltsamerweise unter dem Menüpunkt "An Reader übertragen", der auch für das Überspielen auf E-Book-Hardware gedacht ist.
Zum Anzeigen von Büchern ist Calibre auf externe Anwendungen wie beispielsweise FBReader angewiesen, lediglich für das LRF-Format (das der Sony-Reader verwendet), bringt es einen eigenen Viewer mit. Zum Anzeigen dient der etwas ungeschickt übersetzte "Vorschau"-Button mit dem Lupensymbol. Hier ist unter dem Punkt "Spezielles Format anzeigen" die LRF-Version auszuwählen. Der Reader bietet ein verlinktes Inhaltsverzeichnis, Volltextsuche und Vollbild. Wie ähnlich Reader speichert er die zuletzt gelesene Stelle.
Calibre ist wohl die umfassendste Softwarelösung für den E-Book-Liebhaber. Vor allem seine Konvertierungsfunktion macht es fast unentbehrlich. Zudem kennt Calibre auch eine Schnittstelle für die Kommandozeile, wodurch der geübte Linuxer seine elektronische Lektüre auch per Skript verarbeiten kann. Das Online-Handbuch gibt Aufschluss über die Kommados "any2epub", "feeds2lrf", "mobi-meta" und Konsorten. (mhu)
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Rainer König,
28.07.2009 08:06
FBReader scheitert aber trotzdem mit Speicherzugriffsfehler beim Versuch ein solches epub zu öffnen.
Calibre gibt es nirgends für Debian Lenny und die Abhängigkeiten werden wohl eher von Squeeze oder SID befriedigt als von Lenny.
Am Ende bin ich bei Lucidor rausgekommen. Damit funktioniert das recht gut:
http://koenig-haunstetten.d...book-reader-erfahrungsbericht/