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Sicherheitskonzept: Ok!

Vom omnipräsenten Android-Sicherheitskonzept ist auf der Oberfläche leider nicht viel übrigegeblieben. Wer häufig Software installiert, fühlt sich wie unter Windows: Er darf mit einem einfachen Ok bestätigen, auf welche Dienste und Daten das zu installierende Programm Zugriff hat. Verweigert er das, läuft die Software nicht. Reicht das für ein sicheres Handy?

Positiv bleibt zu erwähnen, dass Android ja alle Möglichkeiten mitbringt, und das Handy-OS-Projekt ja erst am Anfang steht. Auch die Hardware des HTC scheint gelungen, das Handy lief stabil und schnell und verfügt über eine erstaunlich lange Akkulaufzeit, auch mit aktiviertem WLAN. Dafür dauerte das Laden am USB-Anschluss überraschenderweise mehrere Stunden.

Wie bei anderen vorwiegend kommerziell ausgerichteten Plattformen wie dem I-Phone oder MS Windows faszinieren eher die Anwendungen als die Umsetzung des Betriebssystems selbst. Als gelungenes Beispiel taugt Google Stars, das sowohl das eingebaute GPS als auch den Bewegungssensor verwendet, um immer den Sternenhimmel hinter dem Handy zu zeigen, oder eines schon recht zahlreichen Spiele.

Ein Handy für ...

Wer mit dem hakeligen Touchscreen zurechtkommt und keine Bauchschmerzen damit hat, seine Daten an Google zu übergeben, wird sicher seine Freude mit dem HTC G2 Hero haben. Wer aber ideologisch auf der Seite von strengen Open-Source-Vordenkern wie Richard Stallman steht, wird das Gerät verteufeln und schimpfen, dass hier eine unheilvolle Allianz aus Hersteller, Provider und Online-Dienstleister Linux und freie Software missbraucht, um den Endkunden zu gängeln. Man darf gespannt sein.

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