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Automatische Dokumentation

Ein Systemadministrator hat typischerweise wenig Zeit. Darunter leidet öfter die Dokumentation seines Tun und Handelns. Vor allem droht dieses Versäumnis, wenn der Admin sehr viel Arbeit von Hand und ohne Automation erledigt. Das will FAI ändern: Die Skriptsammlung dokumentiert, was es tut oder getan hat.

Dazu besitzt FAI ein sogenannten Config-Space, auch Config-Repository genannt. Dort ist festgehalten, wie die Installation mit welchen Variablen ablaufen soll. Läuft dann das Ausrollen des Systems auf die Computer, werden rund zehn einzelne Log-Dateien für jeden Rechner erstellt. Das besondere daran: Die Logs werden zwar einerseits auf dem Rechner gespeichert, aber auch auf den Ursprungsserver und damit zentral gelagert zurückgeschrieben. Damit kann der Admin die Files Rechner- oder Serverunabhängig auswerten. Das ist dann notwendig, wenn bei der Installation oder im späteren Betrieb etwas hakt. "Dann können wir gucken, wie lief denn damals die Installation durch" erklärt Thomas Lange. Durch dieses Feature von FAI entfällt für den Systembetreuer die Notwendigkeit, jede Installation separat zu dokumentieren. So ist es kein Problem eine Installation erneut so aufzusetzen, wie sie vor möglicherweise Monaten konzipiert war. Zudem geben die Log-Dateien detailliert Auskunft über den Ablauf der Installation - - auch wenn sie schon lange zurückliegt.


FAI-Entwickler Thomas Lange auf dem Linuxtag 2008.

Daily Work

Nach der Installation kommt die Pflege. Auch hier kann FAI gute Dienste leisten,seien es Updates oder zusätzlich zu installierende Software. Dabei arbeitet FAI mit anderen Tools wie dem erwähnten Cfengine zusammen.

Der Autor

Jan Rähm ist Wissenschaftjournalist. Er schreibt und funkt Geschichten aus und über IT und Technik. Was für ihn einmal als Hobby begann, bestimmt heute seinen Arbeitstag. Neben dem Linux Magazin schreibt und produziert er für den Deutschlandfunk, das Deutschlandradio Kultur und für andere Medien.

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Kommentare (5)
von
Thomas Lange,
02.10.2010 23:08
Das FAI Projekt ist umgezogen
Das FAI Projekt ist mit seiner Homepage umgezogen. Sie lautet nun:

http://fai-project.org
von
fastfinger,
18.11.2008 16:35
Sles10
wie sieht es denn mit SLES10 aus tue mich da im Augenblick etwas schwer.

Vielleicht gibt es ja ein howto. Ich habe es bisher leider nicht gefunden und das ws ich über SLES10 gefunden habe klang ja nicht so erflogreich.

Bin aber guter Hoffnung das jemand das Problem gelöst hat.
von
ioe,
30.10.2008 23:37
FTP + RSYNC statt NFS?
Danke! Das ist genau, was ich brauche. Schade nur, dass es NFS braucht. Über FTP bzw. rsync fände ich das viel genialer. Die sind
für diese Datenmengen viel geeigneter. Ich habe z.B. damals dank FTP Faktor 5 aus einem Installer
rausgeholt! Vielleicht liest ja ein Entwickler mit
von
jan,
30.10.2008 09:36
Re: softupdate
Hallo,
beziehen Sie sich auf die Möglichkeit, das System via FAI auf dem
Laufenden zu halten? Wenn ja: Ich habe diesen Aspekt auf Anregung des
FAI-Autors wieder aus dem Artikel genommen. Er sagte, für diese Aufgabe
sei das distributionseigene Werkzeug Apt deutlich besser geeignet und
einfacher zu bedienen."

Dank und Gruß
der Jan
von
FAI Benutzer,
29.10.2008 13:42
softupdate
Warum fehlt der Hinweis auf die softupdates? Damit läßt sich eine FAI Installation auch ohne Hilfe von z.B. cfengine auf den laufenden halten.