Cebit Open Source - Projektpräsentation KDE

15 Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren. Die populäre Linux-Umgebung KDE ist mit dabei.

Wir baten die Macher der Software um einen Steckbrief ihres Projekts.

Was ist KDE?

KDE ist ein freies Softwareprojekt, das eine Arbeitsumgebung, eine Vielzahl von Anwendungen zu fast allen Bereichen des Lebens, und eine Entwicklungsplattform für alle größeren Betriebssysteme schafft. In mehr als 60 Sprachen bietet das KDE-Projekt heute Software für Arbeits- und Privatleben, die einfach und intuitiv zu benutzen ist.

Seit wann besteht das Projekt?

Das Projekt wurde 1996 von Matthias Ettrich gegründet.

Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?

Weltweit helfen geschätzte 1200 aktive Mitglieder dabei, KDE zu programmieren, zu gestalten, zu übersetzen und zu promoten.

Wie ist das Projekt entstanden?

Am 14. Oktober 1996 verfasste der Gründer von KDE, Matthias Ettrich, eine Nachricht in der Newsgruppe de.comp.os.linux.misc, in der er das Fehlen einer einfach zu benutzenden Desktop-Oberfläche für Unix-Systeme beklagte, verbunden mit dem Aufruf, an einer freien Alternative mitzuarbeiten.

Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?

Um heute schon zu sehen, welche Qualität der Umgang mit dem Computer morgen haben wird: kraftvoll, elegant, systemunabhängig und frei.

Für wen macht Ihr Eure Software?

KDE richtet sich gleichermaßen an Unternehmen, private Nutzer und Entwickler.

Was sind aktuell die größten Schwierigkeiten?

Beim Übergang von KDE 3 auf KDE 4 wurde ein großer Teil des KDE-Frameworks neu entwickelt. Dadurch gibt es Bereiche, bei denen die volle Funktionalität aus KDE 3 noch nicht wieder hergestellt wurde. Dies zu beheben gilt innerhalb des KDE-Projekts als wichtige Aufgabe.

Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?

Schon jetzt läuft KDE unter anderem auf Linux, BSD, Mac OS X und Windows. Eine bessere Integration sowie die Portierung auf weitere Plattformen, nicht zuletzt auf mobile Geräte, stellen daher einen wichtigen Schritt zur Plattformunabhängigkeit von KDE dar.

Unter welcher Lizenz steht die Software?

Die Anwendungen stehen unter der GPL, wohingegen die Bibliotheken unter der LGPL stehen, sodass es auch für Closed-Source-Anwendungen grundsätzlich möglich ist, auf der KDE-Plattform aufzusetzen.

Internetadresse:KDE.

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