Das KDE-Projekt hat die zweite Alphaversion von KDE 4 veröffentlicht. Sie demonstriert neue Features der Desktop-Umgebung wie Plasma-Applets und Integration des Nepomuk-Systems.
Die Release ist das Ergebnis der Hacking-Sessions auf der noch bis 7. Juli laufenden KDE-Konferenz Akademy in Glasgow. Nach Angaben des Projekts arbeiten die anwesenden Programmierer "wie verrückt" an der kommenden Version der Desktop-Umgebung.
Die größten Fortschritte gibt es laut Ankündigung im Desktop-Framework Plasma, das unter anderem die Anwendung Krunner zum Ausühren von Programmen zur Verfügung stellt. Daneben gibt es ersten Plasma-Applets, genannt Plasmoids, zu sehen, beispielsweise eine Uhr und eine Batterieanzeige.
KDEs neuer Dateimanager Dolphin benutzt das semantische Subsystem Nepomuk, um Dateien anhand von Tags zu finden und Kommentare sowie Bewertungen zu speichern. Das Kontrollzentrum wird durch die Komponente "System Settings" ersetzt.
Der Quelltext zu KDE 4 Alpha 2 steht auf der KDE-Website zum Download bereit, dort firmiert die Version allerdings als KDE 3.91. Binärpakete gibt es derzeit für Opensuse, am leichtesten dürfte das Ausprobieren jedoch mit einer Live-CD fallen, die ebenfalls auf dem Suse Community-Linux basiert.