Zarafa Summercamp: "Der Patriot Act ist ein Innovantionshindernis"
Mit lauten Getrommel begann am Donnerstag morgen das diesjährige Developertreffen der Zarafa Community. Im holländischen Rolduc treffen sich derzeit knapp 300 Entwickler zum Austausch rund um Groupware, Collaboration, Cloud Computing und sichere Enterprise-IT-Strukturen.
Passend zum Zarafa-Logo, einer Giraffe, sorgte eine afrikanische Trommlergruppe für den schwungvollen Einstieg ins Summercamp 2012, bevor Brian Joseph, Steve Hardy, Helmuth Neuberger (alle vom niederländisch-deutschen Groupware-Hersteller) in ihren Keynotes die Zukunft ihres Produkte erläuterten.
Auf der Roadmap stehen neben dem Cloud-Computing auch die Unterstützung für Microsofts EWS-Protokoll (Extended Web Services) auf dem Plan, die Zarafa jedoch schon in Teilen umsetzt, weil Outlook 2010 das für einige Features benötigt.
Die vielen Möglichkeiten, die HTML 5 oder das richtig und sicher eingesetzte Cloud Computing bringt, standen im Mittelpunkt der folgenden Keynotes von Markus Feilner (Linux-Magazin, HTML 5), Peter Ganten (Univention, Hybrid Cloud) und Ron Tolido vom neuen Zarafa-Partner Capgemini.
Der CTO des Enterprise-Dienstleisters mit 120.000 Mitarbeitern bemühte dabei deutliche Worte, als er von den Gefahren des Cloud Computings sprach. Der USA Patriot Act - ein Akronym für "Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act" - "behindere Innovationen", weil viele Unternehmen, vor allem in Europa angesichts staatlicher Überwachungs- und Eingriffsmöglichkeiten eher zurückhaltend in die Wolke investierten.
Nach den Keynotes teilt sich das Programm auf in vier Tracks, wo Spezialisten von Zarafa und deren Partnern neue Features, Best Practice, aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten (LPI) vorstellen.





