Zarafa Summercamp: Community entwickelt innerhalb von 48 Stunden Twitter-, Sugar-CRM-, Dropbox- und PDF-Viewer-Apps.
Die neue Weboberfläche von Zarafas Groupware bringt auch eine API mit, die es Entwicklern einfacher machen soll, eigene Apps in das GUI zu integrieren. Um das zu beweisen, hat der niederländisch-deutsche Hersteller auf seinem Developer Summit Entwickler eingeladen, innerhalb von 48 Stunden und unterstützt von der Firma selbst, eigene Apps zu programmieren. Heraus kamen ein Twitter-Plugin, ein PDF-Viewer und die Anbindung für Dropbox und Sugar CRM.
WebApp nennt Zarafa seine neue Oberfläche, und wenn es nach dem Groupwarehersteller geht, ist der Name Programm. Deutlich schneller als bisher oder bei der Konkurrenz sollen Entwickler eigene Plugins, sogenannte Apps für die GUI schreiben können. Auf dem zarfa Summercamp (Linux-Magazin online berichtete hier und hier) sollten enthusiastische Programmierer Vorschläge einreichen, die die Community dann mit Hilfe von Zarafa selbst innerhalb der letzten beiden Summit-Tage zu funktionierenden Apps reifen lassen würde. Jetzt hat die Firma in einem Blogeintrag im Zarafa Community Hub die Ergebnisse vorgestellt, mit Screen Shots versehen und die Plugins zum Download freigegeben.
Neben dem File-Sharing-Dienst Dropbox, der auf vielen Desktops immer mehr als gemeinsame Zwischenablage Verwendung findet, gelangten so auch ein PDF-Previewer und die Anbindung an Twitter und das Enterprise-Customer-Relationship-Management Sugar CRM in die Weboberfläche.
Web 1.1 steht bei Zarafa zum Download zur Verfügung, die Ergebnisse des "48 hours race" gibt es hier (Sugar) und hier (Twitter). PDF-Viewer und Dropbox-Plugin will der Hersteller mit den nächsten Zarafa-Versionen veröffentlichen.





