Zarafa 7: Unicode und Archiv, Mehr Power für Datenbank und Mail
Pünktlich zum Partnertreffen "Zarafa Summercamp" hat der deutsch-holländische Groupwarehersteller eine neue Major Release seiner Kollaboration Plattform veröffentlicht. Die bringt mehr Performance, Unicode und ein Archiv für Groupwaredaten.
Die siebte Version der laut Hersteller vollständig MAPI-und Active-Sync-kompatiblen PHP-SQL-Groupware bringt Unicode-Support (UTF-8) und integriert den seit Version 6.4 als Add-On verfügbaren Archiver für die Datensicherung.
Viel Arbeit steckten die Entwickler zuletzt in die Performance-Optimierung der Datenbank, aber auch des komplett neu entwickelten IMAP-Gateways, das bessere Kompatibilität zu generischen Mailclients wie Thunderbird oder Mac Mail ermöglicht. Die Leistungssteigerungen dieser beiden Komponenten seien so groß. dass sich Zarafa zufolge "signifikante Einsparungen bei der Server-Hardware" realisieren lassen sollen und auch ältere Server als Groupware-Server für Unternehmen in Frage kommen.
Des weiteren verbessert Version 7 die Open-Office-Integration, diverse Funktionen im Webmailer, ermöglicht Audit Logging und erlaubt es Admins, durch User Access Controls beispielsweise POP oder IMAP für jeden User einzeln zu aktivieren oder abzuschalten. Dazu gibt's noch Python-MAPI-Bindings, Verbesserung im Lucene-Indexer und ein neues Paket-Layout für einfacheres Deployment.
Zarafa gibt es als freie Version oder als Subscription mit Enterprise Support, wobei der Hersteller mit Version 7 gerade die Konditionen (und Namen) geändert hat. Die neuen Preise will man in den nächsten Tagen bekannt geben. Die Software steht hier oder beispielsweise in Ubuntus Partner-Repositories zum Download bereit, das Admin-Handbuch (PDF) erläutert die ersten Schritte, die Release Notes die neuen Features. Auf dem Summercamp 2011 (Donnerstag und Freitag in der Abtei von Rolduc bei Kerkrade) wird Zarafa die neue Version erstmals offiziell vorstellen.





