Auf seiner jährlichen Hausmesse machte das Unternehmen Version 5.5 der Virtualisierungsprodukte Xen Server und Xen Essentials bekannt. Beide verbessern die Anbindung an externe Storagesysteme mittels Storagelink, einer Art Schnittstelle, wofür Citrix zertifizierte Storagehersteller ins Boot holt. Der Xen Server unterstützt zudem in Version 5.5 Active Directory und aktualisiert die Palette der Gastsysteme auf SLES 11, RHEL 5.3 und Debian 5. Administratoren eines Xen Server sollen jetzt in der Verwaltungsoberfläche Xen Console Snapshots mit Hilfe einer GUI vornehmen können. Schließlich soll der Xen-basierte Virtualisierungsserver VMware mehr Wasser abgraben, indem er dessen virtuellen VMDK-Maschinen (VMware disk) ins hauseigene VHD-Format (Virtual Hard Disk) konvertiert. Auch die Formate OVF (Open Virtualization Format), OVA (open virtual appliance) und XVA (XenServer Virtual Aappliance) soll er ineinander umwandeln.

Der Xen Server ist seit einigen Monaten kostenlos. Dafür lagerte Citrix ein paar Funktionen in das kommerzielle Ersatz-Produkt Xen Essentials aus, das zum Beispiel auch mit Microsoft-Hypervisor Hyper-V zusammen arbeitet. Damit sowie mit der Active-Directory-Integration setzte das Unternehmen aus Florida seinen Microsoft-Kurs hin zu betriebssystemübergreifenden Lösungen fort, den es bei Übernahme der ursprünglichen Xen-Firma Xensource angekündigt hatte.