Der Ubuntu User veröffentlicht ein Interview mit der Canonical-Design-Chefin Ivanka Majic. Auf der Linux-Community ist der Artikel frei verfügbar.
Ivanka Majic ist seit 2009 bei Canonical Chefin des Designteams. Seitdem studiert Sie die Open-Source-Community und will wissen, wie die Benutzer von Open-Source-Software ticken.
Ubuntu User: Ivanka, wie kamst Du eigentlich zu Canonical?
Ivanka Majic: Jemand hatte mir von der Stelle erzählt. Ich dachte zuerst: Wozu brauchen wir ein Betriebssystem. Was ist das alles. Wer ist Canonical. (Lacht) Aber ich hatte mich eigentlich schon seit Jahren nach einer neuen Stelle umgesehen. Als Berater tut man sein Bestes. Aber du bleibst niemals bis zum Ende dabei, siehst nie die Fortschritte etwa von Jahr zu Jahr. Man investiert also alles – und gibt es dann weg. Ich suchte nach einem Produkt, für das ich mich wirklich einsetzen kann. Es war wie eine Frage, die ich an das Universum schickte, um darauf zu warten, das “etwas” mich findet! (Lacht) Ich hielt einfach immer die Ohren offen. Und dieser Job schien perfekt. Ich habe meine berufliche Laufbahn ja als Programmiererin begonnen und konnte meine beiden Vorlieben hier zusammenführen: Technologie und Benutzerdesign.
UU: Das Designteam von Canonical ist noch sehr neu, oder?
IM: Ich bin erst seit rund einem Jahr bei Canonical. Die meisten aus dem Team sind weniger als ein Jahr dabei. Außer Matthew Paul Thomas (Interface-Designer, Anm. d. Red.), den viele Leute in der Community kennen: Er ist ein Veteran. Ein weiterer, Mat Tomaszewski (Grafik-Designer, Anm. d. Red.), war auch schon vor mir da. Das Designteam gibt es, weil Mark Ubuntu für mehr Leute leichter benutzbar machen möchte. Das kann man nicht rein technologisch angehen, sondern man muss die Benutzer einbeziehen.
UU: Wie ist es, im Open-Source-Umfeld zu arbeiten?




