Where2b-Konferenz: Freie Geosoftware oft genauer als Google
Die Geodaten, die den deutschen Städten vorliegen, erlauben zusammen mit Open-Source-Tools meist eine deutlich genauere Darstellung von geographischen Objekten als der Marktführer Google.
In seiner Keynote auf der Where2b-Konferenz im Bonner Universitätsclub zeigte Arnulf Christl von der Wheregroup, Deutschlands größtem Open-Source-GIS-Dienstleister anhand des Stadplan-Portals der Stadt Bonn, dass die Geodaten, die den meisten deutschen Städten vorliegen, schon auf der Ebene der Hausnummern eine deutlich genauere und korrektere Darstellung der Lage einer Firma zulassen.
Deutsche Kommunen besitzen dabei fast immer bereits die Datengrundlage, um mit Hilfe von freier Software wie Mapserver, Mapbender, Mapbuilder oder Grass GIS einfach umfangreiche Web-GIS-Systeme wie das der Stadt Regensburg zu betreiben.
Manche Verwaltungen wie die Stadt Bielefeld erwirtschaften damit bereits Gewinne. Dass das auch für kleine Gemeinden möglich ist, zeigt das Geoportal der Stadt Wesseling, wo sogar die Katasterkarten online verfügbar sind.





