Open Source im professionellen Einsatz

Vorschau auf Suse Studio

25.02.2009

Hinter dem Namen Suse Studio verbirgt sich eine webbasierte Anwendung, die nach einigen Klicks ein fertiges Linux-Image für CDs, USB-Sticks oder VMware ausspuckt. Das System befindet sich derzeit in der Alpha-Phase, doch Linux-Magazin Online bietet bereits einen Einblick in den vielversprechenden Online-Dienst.

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Novell wendet sich mit diesem Angebot vor allem an unabhängige Softwarehersteller (ISV), die damit virtuelle Appliances ihrer Software erstellen sollen, beispielsweise als Muster für ihre Kunden. Novels Technik-Stratege Nat Friedman: "Dieses Verfahren ist weniger fehleranfällig als die Installation durch den Endanwender." Der Novell-Mann betont noch einen weiteren Vorteil: "Per Suse Studio können die Softwarehersteller mit uns kooperieren, ohne auch nur zum Telefon zu greifen."

Als Basis des Systembaukastens dient derzeit Opensuse in Version 11.1. Unser Online-Artikel zeigt alle Arbeitsschritte von der Auswahl eines Basissystems über die Konfiguration bis zum Build und dem Online-Testlauf des maßgeschneiderten Suse-Images.

In der derzeitigen Alpha-Phase muss der Anwender gelegentlich warten, doch meist baut Suse Studio schon jetzt Linux-Images in unter drei Minuten.

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