Seit Sun im Jahr 2008 die Virtualisierungsschmiede Innotek gekauft hat, geht die Entwicklung der Virtualisierungssoftware Virtualbox in Riesenschritten voran.
Obwohl die neue Version 3.1 von Virtualbox nur ein so genanntes Minor-Release ist, zeigt das Changelog neben diversen Buxfixes vor allem in der Snapshot-Verwaltung wichtige Veränderungen. Darüber hinaus ermöglicht die neue Version jetzt eine Live-Migration im laufenden Betrieb.
Beinahe im Monatsrhythmus beglückt Sun die stetig wachsende Anwenderschaft mit neuen Versionen der Virtualisierungssoftware Virtualbox. Während die Änderungen in den letzten Updates seit dem Major Release 3.0 eher unspektakulär ausfielen, bringt die aktuelle Version wichtige und für den Anwender überaus sinnvolle Neuerungen mit.
Speziell die Snapshot-Funktion unterzogen die Entwickler einer gründlichen Revision. So erlaubt es die aktuelle Ausgabe, nicht nur den letzten sondern jeden gespeicherten Zwischenstand wiederherzustellen. Zusätzlich legt die Software einen Screenshots von diesem in der Snapshot-Verwaltung ab.
Mehr auf Unternehmensanforderungen zielt die Live-Migration virtueller Maschinen, in Virtualbox Teleportation genannt, ab. Sie erlaubt es, das System im laufenden Betrieb auf andere Rechner zu portieren. Des Weiteren beschreibt Sun im Changelog eine signifikante Steigerung der Performance für PAE- und AMD64-Gastsysteme. Auch im Netzwerkbereich verzeichnet die Applikation einige Änderungen. So ist es jetzt möglich, die Netzwerkeinstellungen der virtuellen Maschine im laufenden Betrieb zu ändern, das implementierte NAT arbeitet jetzt auch als DNS-Proxy.
Die für Privatanwender kostenfreie Software steht neben Windows und Mac auch für die meisten Linux-Distributionen in paketierter Form zum Download bereit. Wer die lizenzrechtlichen Einschränkungen nicht in Kauf nehmen möchte, verwendet die quelloffene und unter der GPL 2 lizenzierten Version Virtualbox OSE, die Sun jedoch nur als Source Code zum Download anbietet.
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