Open Source im professionellen Einsatz

Virtual-Machine-Wettbewerb beim Zarafa Summercamp in Brüssel

04.06.2010

Wenn sich am 17. und 18. Juni in Belgien die Open-Source-Groupware-Experten rund um Zarafa zum alljährlichen Summercamp treffen, gilt es dieses Jahr auch eine besonders eindrucksvolle virtuelle Maschine zu basteln.

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Entwickler, Anwender und Business-Kunden zusammenbringen, das möchten Hersteller und Community der freien Groupware Zarafa, wenn sie wieder ins Bloom Hotel nach Brüssel laden. In Keynotes, Workshops und technischen Trainings rund um High Availability, E-Mail-Archivierung, Virtualisierung, Clouds und Migration stellen Experten ihr Know-how vor. Für die deutschen Anwender überträgt Radio Tux die Veranstaltung live.

Fast wie Outlook: Der Zarafa Webaccess macht den Umstieg von Windows leichter.

Erstmals bietet sich den Zarafa-Profis auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen: In drei Kategorien verleiht eine professionelle Jury den Zarafa Virtual Machine Award an den jeweils coolsten, alltagstauglichsten oder skalierbarsten Vorschlag. Den Siegern winkt nicht nur eine "wunderschöne" Trophäe, sondern auch die Veröffentlichung und ein Platz auf der DELUG-DVD des Linux-Magazins. Die heiße Phase des Wettbewerbs hat bereits begonnen: Noch bis 9. Juni haben virtuelle Zarafa-Bastler Zeit, sich anzumelden und einen Vorschlag einzureichen.

Zarafa zeichnet sich durch einen stark an Outlook angelehnten Webmailer aus, der sämtliche Groupware-Funktionen beherrscht. Dazu kommt die wohl einzige, vollständige Mapi-Implementation unter einer Open-Source-Lizenz. Damit lassen sich Outlook-Clients stabil und auch ohne Eingriffe via Plugins an den Groupware-Server anbinden. Dafür kommt bei Zarafa ein selbst entwickelter PHP-Mapi-Store zum Einsatz, der die Daten in einer MySQL-Datenbank hinterlegt.

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Ausgabe 11/2014

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