Die Tine-Macher sehen in der Usability einen entscheidenden Faktor für Erfolg und Misserfolg einer Anwendung im Unternehmen. Die Programmierer sehen ihre Kernkompetenz in der Technik und möchten daher das Know-how in Sachen Anwenderfreundlichkeit vom Kooperationspartner Apliki beziehen, den sie als "Deutschlands erste psychologische IT-Beratung" bezeichnen.

Tine 2.0 nahm seinen Anfang als Unterprojekt von Egroupware. Seit dem Zerwürfnis mit dem Mutterprojekt führen die Entwickler Lars Knetschke und Cornelius Weiss von der Hamburger Firma Metaways die Software unter dem neuen Namen Tine 2.0 weiter. Ihr Ziel ist eine Neu-Implementierung der Software. Derzeit befindet sich nach Angaben des Projekts der Organizer-Teil in Entwicklung, E-Mailprogramm, Stundenerfassung und Kalenderfunktion sollen folgen. Auf dem Linuxtag in Berlin möchten die Entwickler eine erste Version von Tine 2.0 präsentieren.