Univention wird Mitglied des Open Invention Network
Der Bremer Linux-Distributor tritt dem Open Invention Network (OIN) bei.
Das Industriekonsortium zählt unter anderem IBM, Red Hat und Sony zu seinen Mitgliedern. Es sammelt nach eigenen Angaben Linux-relevante Patente und stellt deren Nutzung den Mitgliedern gebührenfrei zur Verfügung. Da sich die OIN-Mitglieder zudem verpflichten, ihrerseits keine Patentklagen gegen Linux anzustrengen, soll die Vereinigung größere Rechtssicherheit für Linux-Entwickler, -Distributoren und -Anwender bewirken.
Aus diesen Gründen sei das Unternehmen dem Konsortium beigetreten, teil Univention mit. Die Firma hält selbst keine Softwarepatente und plant in Zukunft nicht, welche zu registrieren. Der Univention-Geschäftsführer Peter Ganten erklärt: "Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Wirksamkeit von Softwarepatenten und ihren Einfluss auf Innovation treten wir dem Open Invention Network bei – und auch, um einen Schutz zu schaffen, damit wir uns weiter auf die Herstellung innovativer, offener Produkte konzentrieren können."
Das Open Invention Network seinerseits begrüßt Univention als "wichtige europäische Linux-Distribution für die Bedürfnisse der Enterprise-IT". Weitere Informationen zum OIN sind beispielsweise in der Mitgliedervereinbarung des Konsortiums zu finden.





