Umfrage: Mitarbeiter schieben E-Mail-Frust
Der durchschnittliche deutsche E-Mail-Benutzer bekommt täglich 39 Mails und investiert 15 Prozent seiner Arbeitszeit für deren Bearbeitung, Tendenz bei beiden Zahlen steigend. Mitarbeiter von Unternehmen nehmen den Mail-Verkehr zunehmend unzufrieden wahr.
Das auf E-Mails spezialisierte Unternehmen Softrust Consulting hat für die Erhebung 50 deutsche Unternehmen befragt. Vor fünf Jahren fand die gleiche Befragung schon einmal statt. Bei der aktuellen Umfrage versuchten das Unternehmen möglichst die gleichen Firmen in die E-Mail-Studie einzubeziehen.
Eines der Ergebnisse: Der Mailverkehr lebt von der Carbon-Copy und der Blindkopie. 42 Prozent aller eingehenden Mails sind per "CC:" oder "BCC:" an den Empfänger adressiert. Ein Anstieg von 24 Prozent gegenüber der Befragung im Jahr 2002.
Und - man ahnt es - beinahe die Hälfte der empfangenen E-Mails ist für die eigene Arbeit unwichtig und störend. Um diese Störer auszusortieren, verwendet der Benutzer rund 13 Minuten Arbeitszeit, nicht viel mehr als im Jahr 2002 angegeben.
46 Prozent der Anwender sehen sich in Zukunft noch intensiver mit E-Mails beschäftigt. Rund acht Prozent der Befragten sehen sich in Zukunft unzufriedener werden, was den Umgang mit E-Mails betrifft. Der Anteil derjenigen, die noch im Jahr 2002 positive Erwartungen an den E-Mail-Verkehr hatten, ist um 27 Prozent gefallen. Auf einer Notenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) rangiert die E-Mail auf 3,5. Die Studie ist bei Softrust als PDF erhältlich.





