Die Desktop-Variante passt mit 800 MByte erstmals nicht mehr auf einen einzelnen CD-Rohling. Zu den Neuerungen gehören Kernel 3.5 und X.org 1.13. Weitere Einzelheiten zum Desktop und seinen Anwendungen enthält eine ausführliche Meldung beim Magazin Ubuntu User.

Auf dem Server bringt Ubuntu 12.10 die jüngste Release des Cloud-Computing-Frameworks Open Stack mit dem Codenamen Folsom. Daneben lassen sich Open-Stack-Komponenten mit den Charms des Administrationstools Juju deployen. Das funktioniert jetzt auch auf der ARM-Plattform.

Der Servlet-Container Apache Tomcat ist in Version 7 an Bord, Open JDK 7 ist die standardmäßige Java-Umgebung. Die Kernel Virtual Machine (KVM) trägt die Versionsummer 1.2.0, die Linux Containers (LXC) die Nummer 0.8.0. Die Migration von Containern von Open VZ zu LXC sollen einige Hooks erleichtern. Das verteilte Speichersystem Ceph ist in Version 0.48.2 in Ubuntu Server enthalten, zusammen mit Paketen für das Ceph Rados Gateway zur Anbindung an Speicherdienste wie S3 und Swift. Libvirt 0.9.13 ermöglicht Ceph-RBD-Volume-Snapshots.

Weitere Informationen gibt es in den Release Notes. Für Ubuntu Server 12.10 stehen Installations- und Netboot-Images zum Download bereit, für i386, amd64 sowie ausgewählte ARM-Systeme.