Open Source im professionellen Einsatz

US IT-Konzerne versammeln sich hinter Apple

04.03.2016

Eine Reihe namhafter IT-Konzerne aus den USA stärken Apple in der Auseinandersetzung um die Mithilfe beim Knacken eines I-Phones den Rücken.

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Mehrere Konzerne, darunter der Google, Facebook, Microsoft, Cisco oder Amazon nebst kleineren Firmen wie Mozilla, Snapchat oder Dropbox, aber auch Twitter oder Linked-In haben verschiedene so genannte Amicus Brief verfasst, im US-amerikanischen Recht eine sachverständige Äußerung Dritter, die nicht Partei in einem Rechtsstreit sind. Ein Amicus Curiae (lat.: Freund des Gerichts) ist eine Person oder Organisation, die dem entscheidenden Gericht ihre Kompetenz in einer Sache zur Verfügung stellen will. Die Schreiben, die an den US District Judge Sheri Pym in Riverside, Kalifornien, gerichtet sind, betonen, der All Writs Act aus dem Jahr 1789 könne nicht herangezogen werden, um die Entsperrung des I-Phones zu erzwingen. Wenn, dann müsse sich nicht das Gericht, sonder der Kongress mit einer solchen rechtlichen Regelung befassen.

Die Allianz der IT- und Internetkonzerne, die außerhalb dieser Sache teils auch Konkurrenten von Apple sind, bemühen zudem auch verfassungsrechtliche Argumente wie die Redefreiheit und die Gewaltenteilung. Intel, das eine eigene Stellungnahme verfasst hat, schreibt darin: "Wir glauben, Das Tech Companies ihre Produkte nach ihren eigenen Vorstellungen entwerfen können müssen, nicht nach den Vorgaben der Regierung." Schließlich meldete sich auch Salihin Kondoker zu Wort, dessen Frau Anies Kondoker bei dem St.-Bernardino-Attentat verletzt worden war, dessen Täter das fragliche Telefon gehörte. Er schreibt, er teile die Befürchtungen von Apple, dass die von der Regierung gewünschte Software Einbrüche in Millionen von Telefonen nach sich ziehen würde.

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