Open Source im professionellen Einsatz

Tuxedo mit eigner Cloud

23.03.2016

Der Hardware-Anbieter Tuxedo wagt den Sprung ins Cloud-Geschäft. Dabei schielt das Unternehmen vor allem auf die Kunden, denen die Abkommen mit den USA nicht ausreichen und die Kontrolle der Geheimdienste nicht weit genug gehen.

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Mit aktuell zwei deutschen Serverstandorten in Falkenstein und Königsbrunn unterliegen alle Daten, die in der sogenannte MyTuxedo-Cloud gespeichert werden, den hiesigen, strengen Datenschutz-Gesetzen. Das soll gewährleisten, dass die abgelegten Dateien vor fremden Blicken geschützt sind und dass weder das Unternehmen noch Drittanbietern die Daten nicht zu Vermarktungszwecken nutzen.

Grundsätzlich steht die Datensicherheit im Vordergrund: Bereits bei den RAID-Systemen erfolgt eine plattformunabhängige Verschlüsselung der Festplatten mit Hilfe des LUKS1-Standards (Linux Unified Key Setup) mit 256-Bit-Schlüsselgröße. Von den Servern erfolgt ein dreifaches, dezentrales Backup, das wiederum GPG-verschlüsselt ist (GNU Privacy Guard). Jegliche Verbindungen und Datenübertragungen von und zu MyTuxedo sind ebenfalls via SSL verschlüsselt. Ein serverseitiger Virenscan der Dateien mit ClamAV rundet die Sicherheitsmaßnahmen ab.

Um auf die Daten zuzugreifen, genügt ein internetfähiges Gerät mit einem Browser. Dabei kommt es nicht auf die jeweilige Plattform an, denn die Firma stellt Synchronisierungs-Clients für Linux, Windows und Mac bereit, sowie Software für Android und iOS. Dank der Unterstützung von WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) lässt sich der Cloud-Speicher komfortabel als Netzlaufwerk einbinden.

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