Open Source im professionellen Einsatz

Turin will 8300 PCs auf Linux umstellen

23.09.2014

Die Verwaltung der italienischen Stadt Turin will 8300 PCs in den nächsten 18 Monaten von Windows XP auf Ubuntu umstellen und erwartet, auf diesem Wege sechs Millionen Euro einzusparen.

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Das Open Source Observatory (OSOR) zitiert dazu Enzo Lavolta, den Ratsherrn für Innovation und Entwicklung, der einem lokalen Fernsehsender am Digital Freedom Day Auskunft zu den Plänen gab. Er halte es für wichtig, "Hardware und Software zu haben, welche die öffentlichen Bedürfnisse erfüllen, das schließt auch das Betriebssystem ein."

Auch die Zeitung La Stampa zitiert Lavolta. Turin werde die erste große Stadt (in Italien) sein, die hin zu einem Open-Source-Desktop migriert. Aufgrund der Migration werde die Stadt nicht nur sechs Millionen Euro einsparen, sondern auch die Dienste besser verwalten können.

Wie ZDnet berichtet, hat die Stadt bereits vor zwei Jahren über einen Wechsel nachgedacht, diesen jedoch nicht vollzogen, weil die XP-Lizenzen noch gültig waren. Nun sei die Zeit reif, mit neuen Produkten zu experimentieren, zitiert das Online-Portal die Ratsfrau Fosca Nomis.

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