Open Source im professionellen Einsatz

Torvalds erklärt Kernel 4.7 für final

25.07.2016

Bald auch in Ihrer Distribution zu finden: Der neue Kernel beeindruckt zwar nicht mit revolutionären Features, wohl aber mit einer soliden Weiterentwickung des vorhandenen.

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Zwei Monate nach der Freigabe von Kernel 4.6 schickt die Community das nächste Linux auf die Reise in Richtung Distributionen. Linus Torvalds schreibt, dass die Änderungen eher klein ausgefallen seien: Ein paar Netzwerktreiber, die "ein bisschen mehr Liebe" bekommen hätten, oder Fixes für Intels Kabylake-GPU. Die Schuld daran trage auch er, da er Teile des Sommers in der "nördlichen Hemisphäre" gewesen sei - vermutlich die Umschreibung der Flucht eines gebürtigen Skandinaviers vor dem einigermaßen warmen Klima Oregons.

Erste Formen nimmt in Kernel 4.7 der CPU-Frequency-Governor Schedutil an, der seine Monitoringdaten direkt vom Scheduler bekommt. Daraus errechnet die Software eine günstige CPU-Frequenz und stellt sie entsprechend ein, um Strom zu sparen.

Für das nunmehr offene Entwicklungsfenster für den Kernel 4.8 verspricht Torvalds ein merkliches "bigger Release".

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