Open Source im professionellen Einsatz

The Scala Center – Stiftung für freie Programmiersprache

15.03.2016

Der funktionale Programmiersprache Scala wird mit The Sala Center eine Stiftung zur Seite gestellt, in der die weitere Entwicklung und Organisation geplant werden soll.

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Scala steht unter einer BSD-artigen Lizenz und kann nach eigenen Angaben der Entwickler auf eine stattliche Community von rund 500.000 Teilnehmern blicken. Diese Community angemessen zu betreuen, und die Zusammenarbeit zu koordinieren, zählt zu den Aufgaben, die der Stiftung nach Aussagen des Entwicklers Martin Odersky obliegen.

Die Open-Source-Stiftung The Scala Center soll sich aber auch um Weiterentwicklung und Verbesserungen kümmern, und um Interessenten, die sich an der Entwicklung beteiligen wollen. Die Stiftung nennt Gründungsmitglieder aus Wirtschaft und Industrie, dazu zählen Goldman Sachs, IBM, Lightbend, Nitro und Verizon. Die Stiftung hat derzeit eine Geschäftsführerin (Heather Miller) und einen Chefentwickler (John Pretty). Sitz der Stiftung ist die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). In der Technischen Hochschule in Lausanne wird Scala auch maßgeblich entwickelt, die Stiftung sieht sich aber unabhängig der damit befassten Scala Research Group.

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