Der Editor beherrscht nun kontextsensitives Einklappen: Steht der Cursor in der ersten Zeile eines Part-, Chapter-, Section- oder sonstigen Blocks, lässt sich der gesamte Block per Mausklick verbergen. Außerdem aktualisiert die Anwendung nun die Strukturansicht eines Dokuments dynamisch, während der Benutzer Text eingibt. Die automatische Vervollständigung funktioniert jetzt auch für Zitate aus Quellen, die in Bibtex-Dateien verzeichnet sind. Bewegliche Editor-Tabs, ein Button zum Umschalten zwischen einzelnen Dateien und dem Master-Dokument sowie Warnungen bei falschen Encoding-Einstellungen sorgen für mehr Benutzerfreundlichkeit. Weitere verbesserte Details sind im Changelog nachzulesen.

Texmaker 2.3 erkennt Latex-Blöcke und bietet dem Anwender an, sie einzuklappen.

Texmaker 2.3 erkennt Latex-Blöcke und bietet dem Anwender an, sie einzuklappen.

Die Open-Source-Software ist mit dem Toolkit Qt und C++ umgesetzt und läuft unter Linux, Windows und Mac OS X. Texmaker besitzt einen Unicode-Editor, bietet Codevervollständigung, Rechtschreibprüfung, einen integrierten PDF-Betrachter sowie zahlreiche Wizards und Eingabehilfen. Der Befehl für den Latex-Satzdurchgang lässt sich vorkonfigurieren und mit einem Klick ausführen. Die Latex-Fehlermeldungen sind mit den entsprechenden Stellen im Quelltext verknüpft.

Texmaker ist unter GPL lizenziert und steht als RPM- und Debian-Paket in 32 und 64 Bit zum Download bereit. Im Angebot sind auch eine portable Linux-Version, die vom USB-Stick läuft, sowie Binärdateien für Windows und Intel-Macs.