Die Python-Bibliothek Genshi ersetzt die bisherige Template-Engine und hat ihre Projekt-Homepage ebenso wie Trac selbst bei der Entwickler-Community Edgewall. Die Genshi-Macher heben als Vorteile ihrer Software die kurzen Formatierungsanweisungen sowie den sicherheitsbewussten Umgang mit Benutzereingaben hervor, der Angriffe durch Cross-Site-Scripting (XSS) verhindern soll. Viele Details zu Genshi finden sich in den Folien (PDF) zu einem Vortrag des Genshi-Entwicklers Christopher Lenz.

Daneben gibt es einen neuen, konfigurierbaren, Workflow für das eingebaute Ticket-System. Für das Syntax-Highlighting in den Quelltext-Ansichten lässt sich nun standardmäßig Pygments einsetzen. Ebenfalls neu: verfeinerte Berechtigungen für die Trac-Benutzer. Außerdem ist die webbasierte Amdinistrationsoberfläche von Trac, bisher ein Plugin, nun in die Kern-Distribution gewandert.

Das in Python geschriebene Trac vereint ein Subversion-Frontend, einen Issue-Tracker, ein Ticket-System und ein Wiki. Elemente aus den einzelnen Bestandteilen lassen sich systemweit verknüpfen, etwa ein Bug-Eintrag mit einer Wikiseite und dem betroffenen Quelltext. Das Linux-Magazin hat Grundzüge der Arbeit mit Trac in dem Artikel "Guter Teamgeist" vorgestellt.

Die neue Trac-Version 0.11 steht unter der modifizierten BSD-Lizenz zum Download bereit.