Suse-Manager, sozusagen die grüne Variante von Red Hats Spacewalk, soll Systeme auf Enterprise-Niveau zentral verwalten und dem Admin zahlreiche Funktionen an die Hand geben, Compliance und automatisches Deployment in einem Web-GUI einzustellen. Auf der Cebit 2011 hatte der Nürnberger Distributor das kostenpflichtige Produkt erstmals präsentiert, es basiert auf der Open-Source-Variante von Red Hats Network Satellite Server und verwaltet RPM-basierte Server.

Neu in der in Orlando vorgestellten Version sind dem Hersteller zufolge das komplett überarbeitete Patch-Management, diverse Verbesserungen rund um die Compliance-Funktionen, aber auch die Integration von Oracle- und Postgres-Datenbanken. Anwender können jetzt auch Images aus Suse Studio direkt aus dem Manager verteilen, neue Service Packs aufspielen und mit OpenSCAP ihre Umgebung auf Compliance überprüfen. Außerdem hat Suse den IPv6-Support ausgeweitet. Eine detaillierte Liste der neuen Funktionen findet sich hier, ISO-Images zum Testen liegen allerdings noch auf Novells Webseiten.