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Susecon 2016: SLES-Roadmap

09.11.2016

Mit der Vorstellung von Suse Linux Enterprise SP 2 gab es bei der Susecon auch einen Ausblick auf die künftigen Entwicklungen des Enterprise- und Server-Betriebssystems.

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Suse-Produktmanagerin Simona Arsene stellte in ihrem Vortrag auch die Umstellung auf einen jährlichen Service-Pack-Turnus für den Suse Linux Enterprise Server (SLES) vor. Während für den SLES 12 damit das Service Pack 3 im Jahr 2017 erscheint, gibt es für den Vorgänger SLES 11 nach der Veröffentlichung von Service Pack 4 keine weiteren Updates in Form von Service Packs mehr. Der generelle Support für SLES 11 endet damit im März 2019, der erweiterte Support im März 2022. Suse gewährt seiner Server-Distribution 13 Jahre Support, 10 Jahre fallen unter den generellen Support, drei Jahre sind dem extended Support zuzurechnen.

Das für Ende 2017 terminierte Service Pack 3 von SLES 12 gilt nach der derzeitigen Planung als Konsolidierungs-Releas. Es bekommt kein Kernel-Update, bleibt damit bei Kernel 4.4. Das Augemerk richtet sich dann etwa auf die Stabilität der APIs. Updates wird es dann auch für ausgewählte Treiber geben. Apache Pass und NVDIMM sollen bis zur Release vollständig unterstützt werden. Suse betreibt sein Beta-Programm inzwischen offen. Eine erste Beta von SP3 soll es im April geben.

Das Advanced System Management Module für den SLES 12 wird um die Systemkonfigurationslösung Salt erweitert. Anfang 2017 will Suse zudem Puppet 3 durch Puppet 4 ersetzen. Ausgeliefert werden dann aber nur die Puppet-Client-Pakete, der Server muss über Puppetlabs bezogen werden.

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