Open Source im professionellen Einsatz

Suse bekommt Cloudtechnologien von HPE

30.11.2016

Suse und HP Enterprise haben vereinbart, dass Suse HPEs Open-Stack- und -Cloud-Foundry-Software übertragen bekommt. HPE wird seinen Kunden vorrangig IaaS- und PaaS-Lösungen von Suse empfehlen.

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Suse will mit diesem Schritt seine Open-Stack-Infrastructure-as-a-Service-Lösung ausweiten sowie im wachsenden Cloud-Foundry-Platform-as-a-Service-Markt beschleunigen. HPEs Open-Stack-Variante wird exklusiv in Suse Open Stack Cloud integriert, die Cloud-Foundry- und PaaS-Technologien sowie weitere Ressourcen sollen Eingang in eine neue zertifizierte PaaS-Lösung der Linux-Firma finden, die Suse allen eigenen Kunden und Partnern bereitstellen will. „Wir erweitern unser Unternehmen durch eine Kombination aus organischem Wachstum und Technologie-Zukauf. Für die weltweite Open-Source-Community setzen wir damit erneut ein Zeichen, dass SUSE ein wachsendes agiles Unternehmen ist.“ - lässt sich Suse-CEO Nils Brauckmann jetzt zitieren. Außerdem wird sich Suse als neues Platinum-Mitglied und mit einem Vorstandsposten bei der Cloud Foundry Foundation engagieren.

Im Rahmen der Transaktion macht HPE Suse außerdem zum bevorzugten Open-Source-Partner für Linux, Open-Stack-IaaS und Cloud-Foundry-PaaS. „Wir bauen unsere Investment-Strategie weiter aus, um uns auf die Entwicklung von Hybrid-Cloud-Lösungen der nächsten Generation konzentrieren zu können. In Zukunft werden wir die HPE-Technologien mit einem weitumfassenden Ecosystem von Open-Source- und Partner-Technologien verbinden“, sagt Ric Lewis, Vizechef der Software-Defined and Cloud Group bei HPE.

Dass Technologie von HPE zu Suse fließen würde, hatten die beiden Firmen schon früher verlauten lassen; seit September 2016 verschmelzen HPEs Software-Business-Segment und die Suse-Mutter Micro Focus wirtschaftlich miteinander.

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