Open Source im professionellen Einsatz

Suse Studio und Open Build Service werden zu Suse Studio Express

06.10.2017

Suse hat angekündigt, sein Suse Studio und den Open Build Service  (OBS) zu einer Lösung zu verschmelzen, die dann Suse Studio Express heißen wird.

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Wie Andreas Jaeger von Suse mitteilt, sei die Zusammenführung der beiden Technologien ein naheliegender Schritt. Mit Suse Studio ließen sich Images bauen, mit dem OBS verfüge man über einen Paktierer zum Bau kompletter Distributionen. Beide Lösungen bauen auf Kiwi auf, so Jaeger. Durch den wachsenden Bedarf an Images habe Suse entscheiden, die beiden Online-Services zusammenzuführen. Als ersten Schritt entwickle man nun eine neue grafische Nutzeroberfläche für den Bau von Images für den OBS.

Nutzer sollen ihre bestehenden Kiwi-Daten von Suse Studio in Suse Studio Express importieren können, so Jaeger. Zudem erweitere sich der Umfang der unterstützten Architekturen. In Suse Studio sei man auf x84-64 beschränkt, in Studio Express kämen ARM, Power-  und Z-Systeme hinzu.

Suse Studio Express ist bereits verfügbar, die Entwicklung gehe unterdessen weiter. Einige Features von Suse Studio seien derzeit noch nicht verfügbar, etwa der Upload in die Cloud, daran arbeite man. Andere Features dagegen wolle man nicht integrieren, etwa Testdrive und Gallery.

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