Suse-Entwickler erweitern Open QA
Das Opensuse-Projekt hat das Test-Framework Open QA für seine Zwecke angepasst und einige Verbesserungen an der Open-Source-Software vorgenommen.
Nach der Veröffentlichung von Opensuse 12.3 haben die Entwickler einige Arbeit in die Testwerkzeuge der Distribution investiert. Unter anderem wollten sie möglichst viele Einsatzszenarien von UEFI Secure Boot testen. Sie wählten als Basis für die Testumgebung das Framework Open QA, das bereits für manche Zwecke bei Opensuse zum Einsatz kam und mit Bernhard M. Wiedemann außerdem von einem Suse-Mitarbeiter stammt.
Die Entwickler integrierten Open CV, eine Bibliothek für Computer Vision, um die Test-Snapshots von GUI-Anwendungen auszuwerten und stellten das verwendete Bildformate von PPM auf PNG um. Daneben führten sie so genannte Needles ein, PNG-Dateien mit Metadaten im Json-Format, die die für den Test relevanten Bildbereiche beschreiben. So lässt sich die Auswertung steuern, bestimmte Bereiche lassen sich ein- oder ausschließen oder mit OCR per Tesseract auswerten.
Daneben haben sie Snapshots der virtuellen Testsysteme eingeführt und die Weboberfläche verbessert. Einige der der Verbesserungen sind bereits in der derzeit produktiven Version von Open QA verfügbar, andere sollen in Version 2 eingehen. Der vollständige Code der Opensuse-Lösung ist ebenfalls in einem Github-Repository verfügbar.
Open QA und Opensuses Qualitätssicherung werden auch ein Thema der Opensuse Conference sein, die im Juli in Griechenland stattfindet, schreibt Alberto Planas Domínguez in seinem Blogeintrag für das QA-Team.





