Die Taschenversion der Sugar-Plattform hat damit ein Update auf die jüngste Sugar-Version 0.88 erfahren. Damit soll sich auch die Stick-Version bei Vorhandensein eines entsprechenden Modems mit GSM-Netzen verbinden können. Außerdem ist das sogenannte Activity-Portal von Sugar besser integriert.

Zudem ist auch der Sugarstick nun ein offizieller Fedora-Spin. Sugar gibt es als Fedora-Spin schon seit Oktober 2008. Ab sofort tritt Sugar on a Stick offiziell in den Sichtkegel der Community-Distribution von Red Hat. Das Sugarstick-Projekt profitiert damit von Red Hats Entwickler- und Marketing-Ressourcen, rückt aber auch in die Nähe der straffen Release-Zyklen.

Activity ist im Sugar-Universum der Name für Anwendungen auf dem Desktop. Das Activity-Portal bedeutet für Sugar-Anwender - intendiert sind Schüler und Lehrer - eine Art Repository, aus dem sie neue Lernanwendungen für ihren Rechner beziehen. Das Besondere an den Activities ist, dass sie unterbrochen werden können, den Stand speichern und beim nächsten Mal an gespeicherter Stelle fortfahren. Passend zur besseren Anbindung an das Online-Activity-Portal ist die vorinstallierte Auswahl an Activities auf dem neuen Stick kleiner geworden, schreibt Sebastian Dziallas in seinem Announcement, der sowohl bei Sugarlabs mitwirkt als auch im Fedora-Projekt aktiv ist.

Sugar on a Stick ist eine Live-Version von Fedora speziell für USB-Sticks. Mittels der im Portal vorhandenen Activities soll sich der Anwender, so die Intention, seinen Stick nach Wunsch bestücken. Dafür gibt es auch eine Anleitung. Neuerdings auf den Fedora-Webseiten steht Sugar on a Stick 3.0 alias "Mirabelle" ab sofort zum Download bereit.