Die neue Studie (das Linux-Magazin berichtete über ihre Vorgänger) zeigt laut Pascal Neis von der Universität Heidelberg, "dass die Größe der lokalen Community wie auch die Datenmenge des OSM Projektes meist mit der Bevölkerungsdichte korreliert [...], weltweit aber [auch] sehr unterschiedlich sein kann. Gerade Länder außerhalb von Europa zeigen starke Differenzen."

Eine weitere Analyse, so Neis, decke auf, "dass nicht zwangsläufig die Geodaten in einer Stadt auch von lokalen Mitgliedern gesammelt werden, sondern teilweise auch erhebliche Beiträge von freiwilligen  Helfern stammen, die mehr als 1000 Kilometer von der jeweiligen Stadt entfernt ihr normales Aktivitätsgebiet besitzen." Dies widerspräche eigentlich ein wenig der Grundidee hinter Volunteered Geographic Information (VGI), wo Mitglieder mithilfe ihres lokalen Fachwissens Geodaten vor Ort sammeln.

Die Studie steht als Open Access Publikation hier in voller Länge zum Download.