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Studie: Business Intelligence mit Open Source ist mehr als billig

Im Auftrag von Jaspersoft und Infobright haben die Marktforscher von Third Nature den Status Quo zur Verwendung quelloffener Datawarehouse- und Business-Intelligence-Software erhoben.

Das Dokument ist Einführung in das Thema und Umfrage zugleich. Es beschreibt Motive und Einsatzszenarien für quelloffenes Business Intelligence (BI) und Datawarehousing. Sie bietet auch eine Einbettung des Themas Open Source in diese Bereiche, die zum Beispiel das Community- und das kommerzielle Open-Source-Modell erklärt sowie einen kleinen Überblick über den Markt gibt.

Als Ergebnis gibt das 16-seitige Dokument Entscheidern Hinweise an die Hand. So sei Kostenersparnis ein oft genanntes Argument vor der Entscheidung für eine Open-Source-Lösung im Bereich BI und Datawarehousing. Hinterher stelle sich heraus, dass auch geringere Risiken und flexibleres Ausrollen der Software Vorteile sind. Diese Argumente sollten also von vornherein Berücksichtigung in der Planung finden. Viele der Befragten gaben weiterhin bestehende Bericht- oder Integrationsfunktionen ein Hindernis an: Diese im Zuge einer MIgration neu zu entwickeln, sei zu teuer.

Dagegen argumentiert die Studie, dass solche Lösungen gar nicht ersetzt werden müssten. Stattdessen könne auch Geld damit gespart werden, bestehende Lücken mit Open-Source-Lösungen zu stopfen. Ein weiterer Rat ist, dass Unternehmen für ihren Umgang und ihre Vorgehensweise betreffend Open Source eine Policy festlegen sollten. Sonst stellen sich früher oder später Schwierigkeiten mit den verschiedenen Lizenzen ein, oder ein Rad wird doppelt erfunden, weil es eine bestimmte Software oder Software-Recherche bereits gibt.

Die Studie kam durch eine Umfrage mit rund 200 Teilnehmern zu Stande, die sich aus dem E-Mail-Bestand vierer Open-Source-Unternehmen, Webseiten, Blogs, der MySQL-Konferenz und einschlägiger Anbieter rekrutieren. Zusätzlich führte der Ausführer der Studie Interviews mit IT-Managern und Programmierern. Bezahlt wurde das Ganze von Jaspersoft und Infobright, beide selbst Anbieter von quelloffenen BI- respektive Datawarehouse-Lösungen.

Das PDF ist unentgeltlich erhältlich. Allerdings erfragt Jaspersoft im Gegenzug detaillierte Informationen über den Interessenten. Freiwillig sind diese Angaben nur insofern, als dass im Test keine Überprüfung der Daten erfolgte.

(Anika Kehrer)
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