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Stadt Bielefeld: Geld verdienen mit freier GIS-Software

Die Stadt Bielefeld erwirtschaftet mit ihrem auf freier Software wie Mapbender basierenden Kartendienst Einnahmen. Während dabei alle internen Nutzer der Stadtverwaltung sich nur an den Betriebskosten des Systems beteiligen, zahlen externe Nutzer für anmeldepflichtige Services mit angepassten GUIs an die GIS-Stelle der Stadt.

Die Stadt unterscheidet dabei zwischen den free4all-Diensten und Geodatennutzungsverträgen für Externe Kunden. Die freien Geodaten stehen online bereit, alle Benutzer können hier kostenfrei und ohne datenschutzrechtliche Einschränkungen darauf zugreifen. Anwender aus speziellen Kundengruppen, die maßgeschneiderte GUIs für den Zugriff benötigen, müssen für die Oberflächen und gegebenenfalls auch für die Daten bezahlen. Als Mehrwert kommen dann weitere freie und nicht freie Geofachdaten hinzu, die Einnahmen teilen sich die Fachämter und die GIS-Stelle der Stadt.


			Geoprtal-Bielefeld

Die freien Geodaten der Stadt Bielefeld stehen online bereit

Wie Rainer Nuß (Stadt Bielefeld) auf der Where2b-Konferenz berichtete, stellen Ingenieurbüros, Notare, Behörden und Eigenbetriebe des Bundes oder der Länder, Banken, Baufirmen und Telekommunikationsdienstleister den größten Anteil der zahlenden Kunden dar. Von den etwa 550.000 Visits im Monat stammt knapp die Hälfte aus dem zahlenden Bereich, effektiv sind das etwa 750 Nutzer.

(Markus Feilner)
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